Die Langau, barrierefreie Bildungs- und Erholungsstätte im südwestlichen Oberbayern

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Träger der Langau ist der gemeinnützige Verein: Bildungs- und Erholungsstätte Langau e.V. Langau 1 86989 Steingaden

Die LANGAU ist eine Stätte der Begegnung, Bildung und Erholung.
Sie wurde im Jahre 1965 vom damaligen Bund Christlicher Pfadfinderinnen BCP gegründet.

Die LANGAU dient der sozialen Integration von Menschen mit Behinderung.
Wir haben dabei die ganze Familie im Blick. Wir regen Menschen mit und ohne Behinderung an, aufeinander zuzugehen und gemeinsam etwas zu tun. Unsere pädagogische Aufgabe sehen wir in erster Linie darin, junge und erwachsene Menschen auf einem Weg zu begleiten, auf dem sie ihre Fähigkeiten entdecken und diese entfalten lernen.

Wir helfen hier nur so lange, wie jemand diese Unterstützung wirklich braucht. Und wir erfahren immer wieder, wie auf diese Weise Menschen, zum Beispiel im Laufe einer Freizeit, sich aktiv einbringen, anstatt nur zu konsumieren.

Über die eigenen Veranstaltungen hinaus ist die LANGAU aber auch eine Tagungsstätte, in der die verschiedensten Gruppen willkommen sind. Alle Informationen über die Langau finden Sie hier.

Freizeiten und Bildungsangebote für Menschen mit und ohne Behinderung

Hilfe zur Selbsthilfe ist für uns oberstes Ziel. Bei allen Freizeitangeboten können Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderung alterstypische Freizeitaktivitäten erleben.

Inmitten der Natur gelegen, bietet die Langau ein vielfältiges Angebot: Familienfreizeiten für Familien mit behinderten Angehörigen, Müttertage, Angebote für Väter von Kindern mit Behinderung, Angebote für Geschwister von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung und Pädagogisch-theologische Angebote. Dieses Angebot wird durch das große Engagement vieler ehrenamtlich Mitarbeitender möglich; eine Gemeinschaft aus vielen sehr verschiedenen Menschen für die Belange von Menschen mit Behinderung: jeder packt zu; jeder hilft, wo er kann. Alle haben teil an der gemeinsam verantworteten Aufgabe.

Angebote für Väter von Kindern mit Behinderung

„Väter von Kindern mit Behinderungen sind zunächst einmal Männer. Sie denken, fühlen und handeln, wie dies Männer eben tun.“

Eine vermutlich selbstverständliche Aussage. Machen Sie sich mit uns auf den Weg, herauszufinden, was es heißt, Vater eines besonderen Kindes zu sein. Die Sorgen und Nöte zu teilen, aber auch die heiteren und ermunternden Momente alleine oder mit Ihren Kindern zu leben.

Viele Väter möchten gerne etwas zur Verbesserung der Situation in ihren Familien beitragen, wissen aber nicht wie. Um Dieses ansprechend zu gestalten, ist unsere Herangehensweise am praktischen Tun orientiert. Unser Angebot reicht vom konkreten, fachlichen Rat bis hin zum Austausch mit anderen Vätern in ähnlicher Situation. 

Kurz gesagt, hat die Fachstelle zwei Ziele:

Wir wollen Väter von Kindern mit Behinderung bei einer engagierten Vaterschaft unterstützen. Darüber hinaus sollen Fachkräfte der Behindertenhilfe für die besonderen Belange von Vätern sensibilisiert werden.

Daniel Wilms

  • Jahrgang 1975
  • verheiratet, Vater von Zwillingen (*2009)
  • Dipl. Sozialpädagoge (FH), Kath. Stiftungsfachhochschule München, Abteilung Benediktbeuern
  • langjährige Tätigkeiten in der teilstationären, stationären und ambulanten Jugendhilfe bei einem anerkannten Träger der Kinder- und Jugendhilfe
  • 3- jährige Weiterbildung zum Systemischen Familientherapeuten beim Münchner Familienkolleg, Gerd Müller und Gaby Moskau
  • Aufbaustudium: Management im Sozial- und Gesundheitswesen, Hochschule Ravensburg-Weingarten
  • seit September 2012: Projektleiter „Väter von Kindern mit Behinderung“ in der Bildungs- und Erholungsstätte Langau

Daniel Wilms

  • Väter reden nicht gerne, wenn reden angesagt ist. Väter suchen aber sehr wohl den Austausch mit anderen Vätern in ähnlicher Situation. Nur ist die Art und Weise, wie die viele Männer den Austausch suchen, ein anderer als bei den Müttern: Väter kommen gerne beim Handeln ins Gespräch, nebenbei sozusagen. Dann kommen sie aber durchaus unumwunden und oft sehr direkt auf den Punkt ihres Anliegens! Ich sehe mich da oft nur als Organisator der entsprechenden Plattform
  • Aus der Fachliteratur
    Väter von Kindern mit Behinderungen sind zunächst einmal Männer. Sie denken, fühlen und handeln, wie dies Männer eben tun.